24.05.2024, 18:32
Guten Nachmittag werte Leser,
Pfingsten 2015 hatte ich bekanntlich mit mir und dem Wetter gerungen - was könnte man tun? Die üblichen Verdächtigen waren wetterseitig raus. Am Samstag änderte sich die Prognose punktuell - nördlich der Hauptstadt sollte die Sonne dem Pfingstsonntag recht gewogen sein. So rückte ein lange gehegtes (und bis heute nicht wiederholtes) Ziel in den Fokus. Das kraftvolle Googeln brachte ein geeignetes Fahrkärtchen hervor, das Berlin-Stettin-Ticket (damals zu 20 € für Hin- und Rückfahrt + Stadtverkehr Stettin). So kam mal ein etwas anderer Nachtzug zu Ehren. Frohgemut und durchaus nicht so eng besetzt steuerte ich zunächst die Spreemetropole an. Dort entlockte ich einem Automaten das betreffende Ticket. Angesichts der Wolkenlage beschlichen mich leichte Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Aktion, doch zog ich es durch. Immerhin gab es kleine blaue Lücken, als ich in Szczecin Glowny den 628 verließ. Aber es sollte noch etwas dauern, bis sich die Wolken nachhaltiger verzogen. Dann aber wusste der Tag zu gefallen - die Phase im Zentrum mal ausgenommen, wo einfach nichts klappen wollte. Ich folgte den Tramgleisen immer weiter. Richtig interessant war für mich die Gegend um die Werft, wie hier nahe der Haltestelle "Stocznia" ("Werft").
![[Bild: 20150524_066_PL_TRAM_Stettin_k.jpg]](https://prellbock.lima-city.de/Tram_Ausland/20150524_066_PL_TRAM_Stettin_k.jpg)
Leider waren die Bahnübergänge nicht mehr so recht in Betrieb. Nachdem die Socken langsam qualmten und der Blick auf die Uhr den Fahrplan in Erinnerung rief, nahm ich eine Tatra der Linie 6 und war so recht rasch am Hauptbahnhof. Um pulsseitig nicht zu sehr abzuschlaffen, sorgte ein kleiner Versatz von Plan- und Istzeiten für etwas Stimmung. Trotz der verspäteten Abfahrt konnte ich mich in Angermünde in den Anschlusszug schwingen. Dieser sammelte auch Zusatzminuten, was wiederum geradezu traumwandlerisch zur Verspätung Anschluss-ICE passte. Ich konnte sogar noch Marschverpflegung am Berliner Hbf bunkern und entspannt den Heimweg genießen.
Grüße vom
Prellbock
Pfingsten 2015 hatte ich bekanntlich mit mir und dem Wetter gerungen - was könnte man tun? Die üblichen Verdächtigen waren wetterseitig raus. Am Samstag änderte sich die Prognose punktuell - nördlich der Hauptstadt sollte die Sonne dem Pfingstsonntag recht gewogen sein. So rückte ein lange gehegtes (und bis heute nicht wiederholtes) Ziel in den Fokus. Das kraftvolle Googeln brachte ein geeignetes Fahrkärtchen hervor, das Berlin-Stettin-Ticket (damals zu 20 € für Hin- und Rückfahrt + Stadtverkehr Stettin). So kam mal ein etwas anderer Nachtzug zu Ehren. Frohgemut und durchaus nicht so eng besetzt steuerte ich zunächst die Spreemetropole an. Dort entlockte ich einem Automaten das betreffende Ticket. Angesichts der Wolkenlage beschlichen mich leichte Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Aktion, doch zog ich es durch. Immerhin gab es kleine blaue Lücken, als ich in Szczecin Glowny den 628 verließ. Aber es sollte noch etwas dauern, bis sich die Wolken nachhaltiger verzogen. Dann aber wusste der Tag zu gefallen - die Phase im Zentrum mal ausgenommen, wo einfach nichts klappen wollte. Ich folgte den Tramgleisen immer weiter. Richtig interessant war für mich die Gegend um die Werft, wie hier nahe der Haltestelle "Stocznia" ("Werft").
![[Bild: 20150524_066_PL_TRAM_Stettin_k.jpg]](https://prellbock.lima-city.de/Tram_Ausland/20150524_066_PL_TRAM_Stettin_k.jpg)
Leider waren die Bahnübergänge nicht mehr so recht in Betrieb. Nachdem die Socken langsam qualmten und der Blick auf die Uhr den Fahrplan in Erinnerung rief, nahm ich eine Tatra der Linie 6 und war so recht rasch am Hauptbahnhof. Um pulsseitig nicht zu sehr abzuschlaffen, sorgte ein kleiner Versatz von Plan- und Istzeiten für etwas Stimmung. Trotz der verspäteten Abfahrt konnte ich mich in Angermünde in den Anschlusszug schwingen. Dieser sammelte auch Zusatzminuten, was wiederum geradezu traumwandlerisch zur Verspätung Anschluss-ICE passte. Ich konnte sogar noch Marschverpflegung am Berliner Hbf bunkern und entspannt den Heimweg genießen.
Grüße vom
Prellbock

