25.03.2024, 22:18
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.05.2024, 22:09 von Prellbock.
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Guten Abend werte Leser,
da will ich mich mal einem der größten Ausfälle meiner Touren widmen - wobei ein gutes Bild war am Ende dabei und 3 leidliche. Aber der Reihe nach. Passend schenkte der Wetterbericht mir eine Ústí-taugliche Prognose und um maximale Zeit vor Ort zu haben, buchte ich noch schnell ein Hotel für eine Nacht und vertraute mich am Samstag mit dem kleinen Marschgepäck dem Fernverkehr an. Ich kam trotz eines Anschlusswackelns pünktlich ans Ziel, konnte direkt einchecken und mich anschließend im bewährten "Na Rychtě" einem netten Abendmahl widmen. Wobei - historisch wesentlicher Hinweis - ich hatte dort jahrelang das an anderer Stelle gebraute "Prokop" (Schwarzbier) bevorzugt, teilweise auch mit solidem Zug. An dem Abend schmeckte es mir gar nicht und seit dem bin ich dort beim Eigenbräu "Mazel" sozusagen "daheim". Natürlich gab ich mir nicht die Kante, wollte ich doch früh raus. Also artig zahlen und ab ins Bettchen. Geweckt vom treuen Kommunikationsgerät erfolgte zuerst der Wettercheck. Im Netz alles schick und vorm Fenster auch kein Nebel. Noch war ich hoffnungsvoll, machte Frühstück und trollte mich nach Vaňov. Und dann ging das Elend los. Die ersten Güterzüge aufwärts hatten partielle Wolkentreffer und der Himmel sah nicht gerade wolkenlos aus. Internet ein, Wettercheck. Toll. Komplett umgeworfen, nichts Gutes zu erwarten. Nur in Richtung Prag sollte es nun noch wolkenlos sein. Mit dem nächsten Bus ging es retour, Fahrkartenerwerb. Den angedachten Schnellen von Děčín ließ ich dann ziehen, dazu war mir der Güterzug mit Brille und Sonne dann doch zu verlockend. Das Bild klappte auch. Danach gab es noch einen kleinen gelben Freund bei Licht.
![[Bild: 20180325_013_CZ_BAHN_UstiNadLabem_k.jpg]](https://prellbock.lima-city.de/Bahn_CZundSK/20180325_013_CZ_BAHN_UstiNadLabem_k.jpg)
Mit dem verspäteten EC fuhr ich ins vermeintlich sonnige Prag. Was traf ich an? Null Sonne. Internet ein, Wettercheck. Ja, jetzt war es auch laut Prognose bedeckt in Prag. Der Befehl lautete nun: "Abbruch, Abbruch, Abbruch!" Mit dem nächsten EC verließ ich Prag. Zur besonderen Erbauung war es dann kurz hinter der Grenze in Sachsen sonnig. Und Klärchen beleuchtete auch weite Teile des weiteren Heimwegs. Die Tour habe ich angesichts der Aufwendungen als eine der gurkigsten Touren in Erinnerung behalten.
Grüße vom
Prellbock
da will ich mich mal einem der größten Ausfälle meiner Touren widmen - wobei ein gutes Bild war am Ende dabei und 3 leidliche. Aber der Reihe nach. Passend schenkte der Wetterbericht mir eine Ústí-taugliche Prognose und um maximale Zeit vor Ort zu haben, buchte ich noch schnell ein Hotel für eine Nacht und vertraute mich am Samstag mit dem kleinen Marschgepäck dem Fernverkehr an. Ich kam trotz eines Anschlusswackelns pünktlich ans Ziel, konnte direkt einchecken und mich anschließend im bewährten "Na Rychtě" einem netten Abendmahl widmen. Wobei - historisch wesentlicher Hinweis - ich hatte dort jahrelang das an anderer Stelle gebraute "Prokop" (Schwarzbier) bevorzugt, teilweise auch mit solidem Zug. An dem Abend schmeckte es mir gar nicht und seit dem bin ich dort beim Eigenbräu "Mazel" sozusagen "daheim". Natürlich gab ich mir nicht die Kante, wollte ich doch früh raus. Also artig zahlen und ab ins Bettchen. Geweckt vom treuen Kommunikationsgerät erfolgte zuerst der Wettercheck. Im Netz alles schick und vorm Fenster auch kein Nebel. Noch war ich hoffnungsvoll, machte Frühstück und trollte mich nach Vaňov. Und dann ging das Elend los. Die ersten Güterzüge aufwärts hatten partielle Wolkentreffer und der Himmel sah nicht gerade wolkenlos aus. Internet ein, Wettercheck. Toll. Komplett umgeworfen, nichts Gutes zu erwarten. Nur in Richtung Prag sollte es nun noch wolkenlos sein. Mit dem nächsten Bus ging es retour, Fahrkartenerwerb. Den angedachten Schnellen von Děčín ließ ich dann ziehen, dazu war mir der Güterzug mit Brille und Sonne dann doch zu verlockend. Das Bild klappte auch. Danach gab es noch einen kleinen gelben Freund bei Licht.
![[Bild: 20180325_013_CZ_BAHN_UstiNadLabem_k.jpg]](https://prellbock.lima-city.de/Bahn_CZundSK/20180325_013_CZ_BAHN_UstiNadLabem_k.jpg)
Mit dem verspäteten EC fuhr ich ins vermeintlich sonnige Prag. Was traf ich an? Null Sonne. Internet ein, Wettercheck. Ja, jetzt war es auch laut Prognose bedeckt in Prag. Der Befehl lautete nun: "Abbruch, Abbruch, Abbruch!" Mit dem nächsten EC verließ ich Prag. Zur besonderen Erbauung war es dann kurz hinter der Grenze in Sachsen sonnig. Und Klärchen beleuchtete auch weite Teile des weiteren Heimwegs. Die Tour habe ich angesichts der Aufwendungen als eine der gurkigsten Touren in Erinnerung behalten.
Grüße vom
Prellbock

