Modernisierung zwischen Lanžhot und Kúty (m. 1 Link)
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Guten Nachmittag werte Leser,

die Netze ziehen da was Grenzüberschreitendes durch - Beitrag vom heutigen 14.06. - "Den Korridor zwischen Tschechien und der Slowakei erwartet eine Modernisierung – die Personenzüge Břeclav – Kúty hören auf zu fahren".

Der grenzüberschreitende Abschnitt wird 2 Jahre lang eingleisig sein, die Brücke über die Morava wird neu. Im Februar wird der Betrieb für ein Wochenende komplett eingestellt, die Züge werden über Hodonin fahren.

Die SŽ und die ŽSR werden dieses Jahr mit der Modernisierung des grenzüberschreitenden Abschnitts zwischen Lanžhot und Kúty beginnen. Auf der Hauptstrecke von Brno nach Bratislava wird es aufgrund dessen zur Einschränkung der Personenzüge kommen, die Fernverbindungen sollten weiter ohne Einschränkung fahren.

Der Bau war ursprünglich früher geplant, auf slowakischer Seite ist er aber Teil eines Großauftrags zur Modernisierung von Devínská Nová Ves bis an die Staatsgrenze und der Wettbewerb für den Verfertiger hat sich einige Jahre gezogen. Letztes Jahr kam es zur definitiven Unterzeichnung des Vertrages.

Auf der tschechischen Seite wird es sich um Anpassungen von nur ca. 1,5 km handeln, wo es zur Erhöhung der Geschwindigkeit von 120 auf 160 km/h kommen wird. Der geschätzte Preis beträgt 596 Mio. Kronen. Die Anpassungen werden auch die BÜ und insgesamt 4 Brücken betreffen. Auf tschechischer Seite handelt es sich um den letzten Abschnitt des Korridors von Brno zur slowakischen Grenze, der bisher keine Modernisierung durchlaufen hat. Die Hauptänderung wird die neue Brücke über den Fluss Morava sein, diese ist Teil des Projektes auf slowakischer Seite. Die ŽSR) modernisiert den Abschnitt bis nach Bratislava für eine Geschwindigkeit von 200 km/h.

Die SŽ plant die Ausschreibung eines Wettbewerbs für den Verfertiger noch im Laufe Juni. „Für den Bau ist die rechtsgültige Baugenehmigung erteilt und aktuell (verkürzt) arbeiten wir die Vergabedokumentation zur Auswahl des Verfertigers des Baus aus,“ gab der Sprecher der SŽ, Dušan Gavenda, an. Im November beginnen auf tschechischer Seite die Vorbereitungsarbeiten, anschließen wird sich eine einjährige immer eines Streckengleises. So wird die Strecke 2 Jahre eingleisig sein.

Das wird zu einer Kapazitätseinschränkung führen. Die Region Südmähren und das slowakische Verkehrsministerium rechnen daher damit, dass die Personenzüge Břeclav – Kúty aufhören werden zu fahren. Das geht aus dem Fahrplanentwurf für die Slowakei hervor und auch aus einer Stellungnahme der Region Südmähren. „Wir gehen nicht davon aus, dass die Personenzüge auf der Relation Břeclav – Kúty gefahren (frei) würden,“ sagte Markéta Chumchalová von der Pressestelle der Region Südmähren.

Große Einschränkungen plant man für Anfang Februar nächsten Jahres, wenn man die Strecke aufgrund des Rausschiebens der zweigleisigen Brücken komplett sperrt. „über dieses Wochenende wird der Eisenbahnverkehr über die Umleitungsstrecke Hodonín – Holíč geführt,“ ergänzte Gavenda.



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Grüße vom

Prellbock
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