Die Länge ist entscheidend - 740-m-Züge (m. 1 Link)
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Guten Nachmittag werte Leser,

auch kein taufrisches Thema mehr - Beitrag vom heutigen 10.06. - "Die SŽ will eine Studie zur Einführung langer Güterzüge. Vor 6 Jahren bezahlte der Staat eine andere zum gleichen Thema".

Europäische Normen erfordern die Verlängerung der Bahnhofsgleise. Der Staat hat sich schon im Jahre 2015 zu diesem Thema eine Studie ausfertigen lassen, jetzt wird er für eine weitere zahlen.

Die SŽ hat einen Wettbewerb für eine Machbarkeitsstudie ausgeschrieben, die die Möglichkeiten der Verlängerung der Bahnhofsgleise auf den Korridorstrecken auf 740 m aufzeigen solle. Die Verlängerung der Gleise würde die Einführung längerer Güterzüge als bisher ermöglichen.

Den Auftrag mit einem geschätzten Preis von 16,5 Mio. Kronen hat die SŽ auf ihrem Vergabeprofil veröffentlicht. Die Studie soll die Möglichkeiten der Anpassungen oder Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur untersuchen, die zur Absicherung eines flüssigen Zugbetriebes mit einer Länge von 740 m in Einklang mit der europäischen Gesetzgebung nötig sind

Dabei ließ vor 6 Jahren auch das Verkehrsministerium zum gleichen Thema eine ähnliche Studie ausarbeiten. Es bezahlte 1,72 Mio. Kronen für sie, die SŽ hatte sich dabei auch an ihr beteiligt. Der Staat zahlte sie aus europäischen Zuwendungen. Es stellt sich so die Frage, ob das material mit einem Umfang von 270 Seiten als Studie nicht ausreicht und ob es erforderlich ist ein Vielfaches mehr für eine weitere Studie zu bezahlen.

740 m fordern die europäischen Normen. Bei uns spricht man nur über eine solche Länge

Laut der Sprecherin der SŽ, Radka Pistoriuosová, ist das Material aus dem Jahre 2015 eine Konzeptstudie, die nicht den Umfang einer entsprechenden Machbarkeitsstudie hat. Das Material hat z.B. die Wirtschaftlichkeit derartiger Baumaßnahmen (bissel frei) behandelt. „Die Studie hatte die Form einer Recherche des Zustands ggüb. den augenblicklichen Möglichkeiten und war im Rahmen der Vorbereitung der teilweise eigenständig vertretenen (?sehr frei)? Bauten nicht nur aus Sicht der empfohlenen Maßnahmen auf den Stationen, sondern auch in der Frage der Erhöhung der Streckengeschwindigkeit verwendbar. Es handelt sich somit nicht um eine wiederholte Vergabe/Aktualisierung der Dokumentation,“ ergänzte Pistoriusová.

Die SŽ hat aber gleichzeitig auf einer Reihe von Strecken eine ausgearbeitete Machbarkeitsstudie, die mit der Verlängerung für Züge auf 740 m rechnet. Es handelt sich z.B. um die „Rechtsufrige“ “ Lysá nad Labem – Děčín oder den Neubau der Strecke Choceň – Ústí nad Orlicí. Die neu auszuarbeitende Studie stellt so bei einer Reihe der Strecken fest, dass bereits eine andere Studie die Verlängerung behandelt.

Bisher gibt es bei der tschechischen Eisenbahn eine maximale Zuglänge von 720 m, es fehlt darüber hinaus eine ausreichende Infrastruktur, wo ein solcher Zug halten könnte?. Die europäischen Normen rechnen damit, dass es bei den Korridorstrecken im TEN-T-Netz bereits zur Verlängerung auf 740 m kommen sollte. Das fordern auch die Güter-EVU, für die es eine wirtschaftliche Notwendigkeit ist mit den längst möglichen Garnituren zu fahren. Über die Notwendigkeit der Verlängerung der Gleise auf den Bahnhöfen spricht man einige Jahre, es blieb aber vorläufig nur bei Worten und gründlichen Begründungen, warum das nicht möglich ist.



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Grüße vom

Prellbock
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