Verzögerungen bei der Rekonstruktion des EG in Most (m. 1 Link)
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Guten Nachmittag werte Leser,

kleiner Rückschlag bei der Reko in Most - Beitrag vom heutigen 05.06. - "Die Rekonstruktion des Bahnhofs Most kassiert eine Verspätung, die SŽ hat den Wettbewerb aufgrund von Fehlern in den Angeboten zurückgezogen".

Das Zurückziehen des Wettbewerbs erklärt die SŽ mit Verstößen bei den (ein d zuviel?) Daten in den Angeboten.

Die Pläne der SŽ zur großen Rekonstruktion des Bahnhofsgebäudes in Most werden eine mindestens neunmonatige Verspätung kassieren. Den Wettbewerb für die letztes Jahr im August ausgeschriebene Ausfertigung der Projektdokumentation musste sie letztlich zurückziehen, den Auftrag hat auch das Kartellamt behandelt.

Das Zurückziehen des Wettbewerbs in einem Wert von 33,5 Mio. Kronen geht aus einer Information auf dem Vergabeprofil hervor. Gegenstand des Auftrags waren der Bauantrag, die Dokumentation für den Gebietsentscheid, die Projektdokumentation für die Baugenehmigung und für die Durchführung des Baus und auch die Bauaufsicht.

Im Vergleich mit den letzten Projektausschreibungen lockte die SŽ eine ungewöhnlich hohe Menge Firmen an: es kamen insgesamt 6 Angebote. Laut eines Beschlusses auf den Webseiten des Kartellamtes hat die SŽ zuerst die Gesellschaft Artech als Sieger ausgewählt. Auf Antrag eines anderen Wettbewerbers hat sie diese Auswahl jedoch zurückgezogen und wieder ausgewählt. Aber auch dieses Urteil zog die SŽ zurück. "In einem anderen parallel geführten Vergabeverfahren erlangte der Vergeber eine Information darüber, dass das Angebot des ausgewählten Lieferanten ebenfalls Daten umfasste, die zu dessen falscher Beurteilung und Bewertung führten," erläuterte die SŽ in einer schriftlichen Nachricht.

Die Lieferanten haben die Bedenken nicht geklärt

Die Bedenken haben die Kriterien Qualifikation und Erfahrung des Fachpersonals betroffen. Die SŽ hat sie schließlich bei allen Angeboten geprüft. "Ergebnis dieser Überprüfung war die Feststellung zahlreicher Verfehlungen bei den in den Angeboten aller 6 Teilnehmer des Vergabeverfahrens genannten Daten," schreibt die SŽ in der Nachricht. Die SŽ hat daher alle Wettbewerber zur Ergänzung aufgefordert. "Mit Ausnahme eines Teilnehmers waren die Lieferanten nicht fähig selbst auf Grundlage der Anforderung der Kommission die festgestellten Verfehlungen zu klären bzw. sie machten das nur zu einem kleinen Teil," gab die SŽ an. Aufgrund der großen Verzögerung entschied sie sich schließlich den Wettbewerb zurück zu ziehen.

Das Projektziel der Rekonstruktion des Bahnhofs Most hat die Zentrale Kommission des Verkehrsministerium letztes Jahr im Juni genehmigt. Die Kosten schätze man auf fast 700 Mio. Kronen.

Der Bau wird sich in einige Etappen aufteilen. Im Rahmen der ersten Etappe wird die Abfahrtshalle die Rekonstruktion durch laufen, wo es zur Anpassung der Treppen kommen wird und neue Rolltreppen platziert werden. In der zweiten Etappe starten die Bauleute im hohen Teil des Gebäudes und der Ankunftshalle. Die kommerziellen Räume für das Buffet, Restaurant und weitere ergänzende Dienstleistungen und Geschäfte werden Gegenstand der dritten Etappe der Rekonstruktion sein. In der 4. und letzten Etappe wird u.a. ein neuer Parkplatz und eine Fläche für Radfahrer, wo auch das Laden von Elektrofahrrädern möglich sein wird, entstehen.

Die SŽ plant für die Zukunft auch die Rekonstruktion der Gleisanlagen. Die Stadt wiederum möchte in den nächsten Jahren beim Bahnhof einen neuen Busterminal bauen.


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Grüße vom

Prellbock
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