Ein K2 für Prag (m. 1 Link)
#1
Guten Morgen werte Leser,

auch wenn ich die Sammelwut historischer Fahrzeuge bewundere, ist es wohl eher kein echt pragtaugliches Gefährt - Beitrag vom 02.06. - "Der DPP kaufte in Bratislava eine K2 Tatratram. Sie diente als Fahrschule (bissel frei)".

Es wird die erste Tram des Typs K2 sein, die in Prag auf einer regulären Linie fahren wird. Laut des DPP ist sie außergewöhnlich (gut) erhalten.

Der Verkehrsbetrieb der Hauptstadt Prag (DPP) hat heute vom Verkehrsbetrieb Bratislava (DPB) für 1.000 Euro die ausrangierte Gelenktram Tatra K2 mit der Nummer 8133 gekauft, die seit dem Jahr 2009 im Betriebshof Krasňany in Bratislava abgestellt ist.

Der Verkehrsbetrieb bereitet jetzt ein Anfrageverfahren zur Reparatur des gekauften Fahrzeuges vor. Der angesetzte Wert der Reparatur beträgt 9 Mio. Kronen. Sobald der Sieger des Tenders bekannt ist, wird der DPP den Wagen von Krasňany zum Ort der Reparatur befördern lassen. Der DPP setzt die Fertigstellung der Reparatur der Tram bis Ende des Jahres 2022 an, anschließend plant er sie im Rahmen des Retrobetriebs auf der Linie 23 einzusetzen.

"Es wird die erste Tram des Typs K2 sein, die in Prag auf einer regulären Linie fahren wird. Wir wollen damit die wichtigsten Vertreter der Tatra-Trams aus der erfolgreichsten Epoche der 50er bis 60er Jahre, die für die Öffentlichkeit besonders das Design des Gestalters František Kardaus charakterisiert, im Rahmen des Retrobetriebes präsentieren. Zu Prag haben diese Trams eine sehr enge Beziehung, alle wurden hier entworfen, konstruiert und auch hergestellt," merkte das Vorstandsmitglied und technischer Direktor des DPP, Jan Šurovský, an. (Was hat das "Povrch" hier zu bedeuten?)

Die zweiteiligen Trams K1 und K2 fuhren in Prag nur in den Jahren 1965 und 1966 im Rahmen von Versuchen des Herstellers im Betrieb ohne Fahrgäste. In das vielgliedrige Prager Terrain passten diese Gelenktrams nicht und der DPP blieb beim Kauf der T3-Trams mit besserem Adhäsionsverhalten und besseren dynamischen Eigenschaften.

Während man den technisch komplizierteren Typ K1 mit elektropneumatischer Ausrüstung nicht in Serie fertigte, stellte man die K2-Wagen mit gänzlich elektrischer Ausrüstung in den Jahren 1967 bis 1983 her und sie setzten sich in einer Reihe von Städten durch - in der Tschechoslowakei in Brno, Bratislava und Ostrava, man exportierte sie besonders nach Jugoslawien und anfangs auch in die Sowjetunion. Die bedeutendsten Exportvermarktungen waren neben Sarajevo auch Lieferungen für Kairo, für die - in Kompensation für die Lieferung ägyptischer Baumwolle - die spezielle Zweirichtungsmodifikation K5 hergestellt wurde.

Der vom DPP gekaufte Wagen wurde 1977 hergestellt und als letzter K2 unter der Nummer 394 nach Bratislava geliefert. Interessant ist, dass die Tram von Anfang an als Ausbildungsfahrzeug diente und niemals nicht Wink im regulären Betrieb mit Fahrgästen eingesetzt wurde. Dank des 32-jährigen Dienstes in der Fahrerausbildung hat die Tram keine grundlegenden konstruktiven Anpassungen durchlaufen und ist laut des DPP in außergewöhnlich (gutem) ursprünglichen Zustand erhalten.


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#2
Guten Abend werte Leser,

ein kleiner Nachschlag - Beitrag vom heutigen 11.09. - "Die K2-Tram, die der Prager Verkehrsbetrieb in Bratislava kaufte, wird man in Brno reparieren".

Die Tram fuhr in Prag nur im Rahmen von Tests, der DPP wird sie für die Retrolinie nutzen.

Drei Monate nach dem Kauf der ausrangierten Gelenktram des Typs Tatra K2 aus Bratislava weiß der DPP schon, wo es zu ihrer kompletten Reparatur für die Rückkehr in den Betrieb kommen wird.

Gewinner des Auftrags für die Reparatur wurde der DPMB (Verkehrsbetrieb Brno). Das geht aus dem Register der Verträge hervor. Der DPP wird für die Reparatur 9,67 Mio. Kronen ohne Mwst. zahlen- Die Tram soll laut des Vertrages bis Ende nächsten Jahres fertig sein.

Der DPP kaufte die Tram für 1.000 Euro vom DPB (Verk.betr. Bratislava). Die Gelenktram mit der Nummer 8133 ist seit dem Jahr 2009 außer Betrieb und im Bratislaver Betriebshof Krasňany abgestellt. Sie wird von Bratislava direkt nach Brno gehen.

Die Tram wird nach der Reparatur im Rahmen des Retrobetriebes auf der Linie 23 fahren. "Es wird die erste Tram des Typs K2 sein, die in Prag auf einer regulären Linie fahren wird. Wir wollen damit im Rahmen des Retrobetriebes die wichtigsten Vertreter der Tatra-Trams aus der erfolgreichsten Epoche der 50er bis 60er Jahre präsentieren. Für die Öffentlichkeit charakterisiert sie besonders das Design des Gestalters František Kardaus. Zu Prag haben diese Trams eine sehr enge Beziehung, alle wurden hier entworfen, konstruiert und auch hergestellt," merkte das Vorstandsmitglied und technischer Direktor des DPP - oberirdisch??? (povrch=Oberfläche klingt komisch), Jan Šurovský, an.

Die Tram ist Dank ihrer Nutzung für die Ausbildung in einem guten Zustand

Die zweiteiligen Trams K1 und K2 fuhren in Prag nur in den Jahren 1965 und 1966 im Rahmen von Versuchen des Herstellers im Betrieb ohne Fahrgäste. In das vielgliedrige Prager Terrain passten diese Gelenktrams nicht und der DPP blieb beim Kauf der T3-Trams mit besserem Adhäsionsverhalten und besseren dynamischen Eigenschaften.

Während man den technisch komplizierteren Typ K1 mit elektropneumatischer Ausrüstung nicht in Serie fertigte, stellte man die K2-Wagen mit gänzlich elektrischer Ausrüstung in den Jahren 1967 bis 1983 her. Sie setzten sich in einer Reihe von Städten durch - in der Tschechoslowakei in Brno, Bratislava und Ostrava, man exportierte sie besonders nach Jugoslawien und anfangs auch in die Sowjetunion. Die bedeutendsten Exportvermarktungen waren neben Sarajevo auch Lieferungen für Kairo, für die - in Kompensation für die Lieferung ägyptischer Baumwolle - die spezielle Zweirichtungsmodifikation K5 hergestellt wurde.

Der vom DPP gekaufte Wagen wurde 1977 hergestellt und als letzter K2 unter der Nummer 394 nach Bratislava geliefert. Interessant ist, dass die Tram von Anfang an als Ausbildungsfahrzeug diente und nie im regulären Betrieb mit Fahrgästen eingesetzt wurde. Dank des 32-jährigen Dienstes in der Fahrerausbildung hat die Tram keine grundlegenden konstruktiven Anpassungen durchlaufen und ist laut des DPP in außergewöhnlich (gutem) ursprünglichen Zustand erhalten.


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