Wieder Wagenkauf von RegioJet (m. 1 Link)
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Guten Abend werte Leser,

der gelbe Club kauft mal wieder etwas nach - Beitrag vom heutigen 02.03. - "RegioJet kauft weiter 29 Wagen von der DB, im weiteren will man nur noch neue Wagen".

RegioJet hat sich durch den Kauf älterer Wagen aus Deutschland und Österreich eine Flotte von mehr als 200 Wagen aufgebaut.

Die Eisenbahngesellschaft  RegioJet des Eigentümers Radim Jančura kauft von der DB 29 gebrauchte Wagen, weil sie im Auswahlverfahren des deutschen Betreibers Erfolg hatte. Das sagte Jančura, laut dem es sich um einen seiner letzten Käufe älterer Wagen handelt, Zdopravy. In Zukunft will die Firma nur noch neue Fahrzeuge kaufen.

"Gestern haben wir erfahren, dass wir den Kauf der 29 Wagen von der DB gewonnen haben. Es handelt sich um ältere Wagen, die einer Rekonstruktion bedürfen, so dass es eine Weile dauern wird, bis sie fahren werden. Wir wolle, dass das schnellstmöglich ist," sagte Jančura heute. Auf welcher Relation die Gesellschaft mit den neuen Wagen rechnet, hat der Unternehmer nicht präzisiert, er teilte nicht mal den Preis mit. "Wir sind ein opportunistischer Betreiber, sobald wir irgendwelche Wagen kaufen, dann beginnen wir uns umzuschauen, wohin wir sie stecken (bissel frei) könnten. Etwas anderes ist es, wenn ich neue Bahngarnituren bestelle, da müssen wir schon einen Plan haben," ergänzte er.

RegioJet hat sich durch den Kauf älterer Wagen aus Deutschland und Österreich eine Flotte von mehr als 200 Wagen für die Fernzüge aufgebaut. Hauptreservoir wurde in letzter Zeit die DB, von der der tschechische Betreiber allein im letzten Jahr über 30 Wagen übernahm. Zuletzt ging es im November um 11 Großraumwagen. Die Firma verwendet die Wagen aus Deutschland u.a. auf der Linie R8 zwischen Brno und Bohumín. Von der DB hat RegioJet auch Liegewagen.

Laut Jančura endet jedoch die Ära der Käufe aus zweiter Hand bei RegioJet, fürderhin will der Betreiber nur noch den Weg des Kaufs neuer Wagen oder ganzer Garnituren gehen.

"Für die neuen Betreiber ist es sehr wichtig mit älteren Wagen zu beginnen und diesen Weg bis zu dem Moment zu gehen, bis ihm die Banken vertrauen. Dann kann er nach neuen Wagen greifen. Ein neuer Wagen ist bei der Wirtschaftlichkeit des Betriebs sehr billig. Wenn ich z.B. die Astras nehme, das sind unsere schönen neuen Wagen, so kosten sie uns auf den km ca. 2,50 Kronen, einfach nichts," sagte der Unternehmer. Die Verträge für die neuen Fahrzeuge will er noch dieses Jahr unterzeichnen, Details nannte er aber nicht.


Link zu Zdopravy

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