Zu GWT nach Volary (1)
#1
 
Servus,
 
Böhmerwald! Mir unbekanntes großes Gebiet! Glaubt man nicht bei malo? Ist aber so. Budweis, Depot und Bahnhof, Plsen – Domazlice, bzw –Klatovy, Divcice - Netolice und die Transversalbahn sind abgefahren per Zug. Letztere sah mich nur einmal zu Lebzeiten der 830/831 bei schönem Winterwetter. Und eine Durchfahrt Plsen – Brno gibt es.
Für alle vorne weg: ich kenne also Volary als das, was viele hier alle als DIE heile Welt einer CeskeDrahy kennengelernt hatten, nicht. Hab ich was verpasst? Nein.
Kann man da noch hin um Volary? Auf jeden Fall!
 
Bei allem: jeder was er wünscht, jeder was er sich erarbeitet. Gottseidank sind nicht alle gleich. Und ich hab nix gegen GWT, arriva, LEO oder RegioJet. Ich bin und werde deren Fahrgast sein.
(Die Bilder entstammen der digitalen Kamera oder aus dem Handyphon)

GWT hatte vier 816er für mich, eine Regionova und vier 628er. Die berüchtigten analogen PORTRÄTS! mussten her. Und nur um das herum pappen wir den Spaß der An- und Abreise, und des Aufenthaltes dort.
Und schauen was kommt, und wird.
 
Tag 1, 15.November 2018: 
Donnerstag 3.00 Uhr bimmelte das Phon am Nachtkastl, 3.25 Uhr war Abfahrt per PKW rüber zum Tschechen. Am Bahnsteig in Cheb bestieg ich Wagen 1 hinter der Lok am Express gen Plzen/Prag mit Abfahrt halb fünf. Um 5.54 Uhr war Umstieg auf 6.05 Uhr zum Anschluß Richtung Budejovice. Etwas nervig in Plzen, da doch ein weiter Weg über Treppen und Bahnsteige zurückzulegen ist. Dann wars schon ab Stribro spannend: Disko über der Lok! Der Strom zauberte mit dem Reif zwischen Faden und Henkel sein Gewitter in die Nacht. Immer wieder gab es Probleme. Der Hauptschalter der Lok flog mehrfach, daraufhin stets kurze Finsternis im Zug, dieser rollte dabei nur noch. Der Lokführer war im Stress mit immer wieder frischen Aufrüsten seiner Fungnguddsche. Dann in Kozolupy noch ein paar Minuten  Warten auf irgendwas. Am Ende wars bei der Ankunft 6.08 Uhr in Plzen hl n. Rennen zum Anschluß? Oder gleich knapp zwei Stunden Frühstücksaufenthalt in der Kantyna?
Vertrauen wir der CeskeDrahy. Alte Leute müssen den Weg auch schaffen. Ortsunkundige genauso. Nur eine CeskeDrahy ist längst nicht mehr wie früher. Zumindest immer öfters, lässt man Anschlussreisende im Regen stehen. Beim sogenannten Takt erdreistet man sich das Gebaren. Aber der Umstieg klappte. Dabei waren es außer mir nur weitere vier Personen, die in südliche Provinzen wollten. 6.15 Uhr rollten wir schon ab dem Hauptbahnhof Plzen.
 
 
In Strakonice ging es raus aus dem Zug. Dämmrig noch der Ort, langsam heller werdend, und Nebel über allem. Lausig! So gar nicht nach Ausflug und was erleben.
Auf k-report im Fache der “Lipenka” müht sich kontinuierlich jemand ab, die Fahrzeuge in den jeweiligen Umläufen reinzustellen. Das die GWT-Regionova 814 von hier aus gen Bohumilice pendelte war am Abend zuvor lesbar. Da war aber SEV bis Kubova Hut auf der Strecke 198.
Vor Ort stellte ich außerdem fest, dass der erste für mich zu erwartende GWT-Zug als Bus kam. Ja Mensch malo, was für eine Organisation! Das hättest vorher eruieren können und müssen. Nun ja, ich werd halt alt.
Also Frühstücken gehen. Nur wo hin? In der einstigen Bahnhofskaschemme ist nichts mehr. Vor vier Jahren war da noch Betrieb. Heute ist dieser Raum vernagelt und leer.
Ok, da drin hätte es nen Kaffee gegeben, ein Bier. Mit Glück Brot und Wurst. Aber gereicht hätte es, um das Brummeln im Bauch zu unterbinden.
Also auf in die Stadt. Ein Schild “Centrum” wies mir den Weg. Es fand sich ein Platz mit noch geschlossenen Geschäften. Und da gelegen eine Art “bufet”, mit Lichterglanz hinter den Schaufensterscheiben.
Neu und modern eingerichtet. Aber im Angebot grundsolide an böhmischen Traditionen nahe dran.
Der Türke als Heißgetränk war obligatorisch. Der “Sekana”, in dem Fall gar zusätzlich an der Tafel ausgeschrieben als “bayrischer Fleischkäse” mit Kartoffelsalat.
Es passte einfach und hatte vorzüglich gemundet. Und der Ärger zum Grauingrau da draußen hatte sich ob freundlicherer Grundlagengestaltung im Magen gelegt.
Ich stolperte zum Bahnhof zurück. Unweit hinterm Heizkraftwerk war ich also, so stellte ich denn fest, da es heller geworden aufgrund Tageszeit und Nebellichtung.
 
Toll war dann für mich, dass just die vorangegangene Nacht die Regina aus dem Rennen genommen und durch einen 654 ersetzt wurde, so die Erleuchtung dessen bei Erscheinen im Bahnhof mit Ankunft um 8.40 Uhr der zugedachten Zugleistung.
Auf k-report kam an diesem Tage die Einsatzaktualisierung um 9.14 Uhr... Da war es in Strakonice für mich bereits gelaufen.
Doof das!!! Aber was wollte ich machen. Nun war es schon nach 9 Uhr und noch nix mit Bildern geworden. Hallo?
 
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Einzig: oh Wunder eine Bardotka! Was macht die hier? Gibt es diese Loks überhaupt noch bei Cargo in Budweis, und überhaupt bei einer CeskeDrahy? Deren heutige Einsatzgefilde sind mir fremd. Eine 743 006 hantierte da auch noch im Trüben im Bahnhof herum.
Und der link zum k-report verriet mir, das wohl doch eher regional für den geneigten Fan eine Bedienung des Steinbruches vor Ckyne anstand.
Mag es Fans dafür geben, so sie wüßten, die dann “Stress” machen würden im Fache „Hochleistungs-Streckenfotografie“ und den Tag mit “Motive einfangen” verbraten würden, weil eben Berta aktiv ist.
Aber mich ficht das überhaupt nicht mehr an! Bardotte war bei mir bis 2004 im Egertal. Aus und vorbei diesen Themas. Habe fertig damit.  
Also fort hier in Strakonice mit Abfahrt 9.07 Uhr auf Cicenice.
 
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Ankunft Cicenice 9.33 Uhr.
Plechac in Najbrt II und ein oller 654 von GWT als Zug 18004 nach Volary gab es zu verpixeln. Aber das wunderte nicht mit dem Tw, denn zum Link bei k-report geklickt: da steht es ja...
Der 816er kommt später.
 
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Dann stand ich allein in grauer Ödniss. Eine Wirtschaft mit Bier oder Kaffee gab es nicht. Das “Hotel u Polivka” am Bahnhof noch zu (oder schon ganz zu?).
Es blieb nur die Inspizierung des Ortes.
 
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Weitgehend in Ordnung. Ruhige und saubere Beschaulichkeit.
 
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Der Krampf von OBI, TOOM und Hornbach hat hier vielfach in Grundstücken und Gärten noch nicht zugeschlagen. Plastegelumpe jedweder Art, oder Kunststein und bunten Beton, sowie Edelstahl, sah ich nicht. Auch einer dieser absolut grässlichen Steinbruch-Vorgärten ist nirgends zu sehen.
 
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Aber ein potraviny in Form des COOP/Jednota stand da. Der Einkauf von rohlik, klobasa und einem Bier gelang problemlos. Die Welt sah da wieder freundlicher aus.
Kurzer Marsch zurück zum Bahnhof und dabei hellte es doch so langsam am Himmel.
 
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Im GEHEIZTEN! und sauberen Warteraum, mit Kaffeeautomaten bestückt, fand der Verzehr der Trophäen statt.
Ein “WARTE”raum bei DieBahn? Geheizt bei DieBahn?
Das sind ja allergröbste Ansprüche... Bürger was denkst du von Deinem Land?
 
Und siehe da, es ward immer mehr Licht. Kurzweil mit Bildern bis GWT einen Zug für Richtung Volary schickt.
Plötzlich war wider Erwartens kufr 816 002 aufgetreten. Der Umlauf im k-report hier also fehlerhaft! Dennoch: das Porträt des 816 002 als ersten gesuchten Triebtäters dieser Tage schon mal im Sack, wenn auch noch ohne Sonne. Ein kleiner Erfolg also.
 
Und es folgte eine Stichfahrt nach Ceske Budejowice. Den 628-Pendel dort wollte ich besuchen, denn Bauarbeiten auf der Strecke gen Cesky Krumlov/Volary verhinderten dessen Weiterkommen bis Volary. Also mußte ich dem Triebwagen entgegen fahren.
Oder die mir zur Verfügung stehenden vier Tage so lange verdrehen, bis ich da erfolgreich bin. Bis Sonntag hatte ich Zeit.
 
Budweis war um 11.51 Uhr erreicht. Tote Hose aufn Bahnhof. Und was für eine!
Ok, ich war seit 2004 nicht mehr hier. Damals gab es nur alte grün-graue CD, das Najbrt war noch nicht erfunden. Im Güterbahnhof zu jener Zeit noch voller Betrieb, und eine blaue 771 182 rangierte da noch am Ablaufberg. Manmanman waren das Zeiten!
 
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Und heute? Ob damals 2004 hier an den Expressgut-Rampen noch Betrieb war, weiß ich nicht. Heute saußen da weltweit ungezählte weiße Lieferwagen auf dem Globus umher.
Vielleicht machen sie hier am Bahnhof Budweis den Ort bald platt für Parkplätze, oder ein “tolles” Einkaufs- und Erlebniszentrum mit “Bahn”-Anschluß? Was halt so ein jeder „erleben“ will? Oder „muß“? Vielleicht auch was „leckeres“ zu essen in „attraktiven“ Ladenlokalen?
 
Im Bahnhof innen drin Ernüchterung. Zwar gibt es den Friseur von 2004 noch immer. Auch das Buch-Antiquariat lebt, und das und wie!!!. Die Fahrkartenausgaben arbeiten auch.
Und zwei Läden sind aktiv. Doch der Gemüse- und Obstladen, ein großer Glastempel, steht leer, und das damals über diese Treppe nach oben erreichbare Bierlokal ist zu.
Es ist recht schmandig-dreckig. Absteigend! Daumen nach unten.
Oder: ganz DieBahn daheim. Kenne ich genauso von Hof Hbf, oder oder oder...
Die Ursachen dessen? Da braucht nicht diskutiert zu werden. Das ist bekannt und es gibt zwei Seiten in diesem Trauerspiel.
 
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Bevor der 628 am Bahnsteig hier rechts ins Bild trat, nochmals ein Bild, analog zu 2004. Gleiche Lokfarbe wie damals, nur war der Bahnsteig damals niedriger und brüchiger.
 
Das Porträt des 628 349 gelang bestens, der 344 hinten dran “L1.3 seitlich im Licht” wie es bei uns Porträtsammlern heißt.
Tjaja, sieben analoge Diaporträts des 628 349 habe ich gemacht. Alles vergeben. Bedarf ist dafür da. Die Dias sind mit Ende Dezember 2018 verteilt und alle freuten sich darüber inzwischen. Festhalten an einer 30jährigen Sammelleidenschaft und das gemeinsam! mit Freunden.
 
Viel Zeit war nun nicht mehr auf den Budweiser Bahnsteigen, eine Rückfahrt auf Cicenice 12.18 Uhr bereits geplant.
 
Hier war nochmals eine gute Stunde Aufenthalt. Mal sehen was geht.
 
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242,6 km steht da rechts am Schild. Genau, das sind 242 Kilometer nach/von Wien FJB.
Noch´n Kaiser. Jetzt halt der von k&k, und nicht der vom FCB Schau mer mal!
 
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Und die 743 006 kam des Weges, rangierte auf die leeren Container. Früher hat man diese Baureihe in und um Liberec komplett eingefangen. Dort „hinten“ in Nordostböhmen ist wohl kein Bedarf mehr.
 
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Noch war Zeit zur Abfahrt. Ich wollt mir eine braune Glaspatrone im Supermarkt holen. Also hinauf ins Dorf zu COOP getigert. Doch da war zu. Ein Zettel hing plötzlich in der Tür “Dnes pul dni dovolena”...  (Heute halber Tag Urlaub...).
Nicht aufregen, nüchtern bleiben. Mit leeren Händen und Durscht bin ich zum Bahnhof zurück gewackelt. Geneigte Fans hätten am Bahnhof gekauert um ja nichts zu verpassen. Für mich ist heute das umhertreiben in einem potraviny oder COOP oft mehr Spaß und Erleben als aufn Bahnhof ;-)
 
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Da liegt wenigstens genug Holz vor der Hütten! “Hotel u Polivku” zu Cicenice.
 
Der 654 rollte ein für mich. Meine Premierenfahrt mit dem Vieh!
Der Fahrkartenkauf hier ist im Zuge. (Mehr dazu später...)
13.39 Uhr Abfahrt, 15.13 Uhr Ankunft Volary. Unterwegs zwei Kreuzungen mit jeweils 654.
 
Zum Triebwagentyp 654 aus meiner ! Sicht.
keine Ahnung wie dessen Bezeichnung bei uns daheim ist/war. Die sind ähnlich denen der VogtlandBahn früher, den sogenannten Ratten. Waren das Regiosprinter?
Keine Ahnung, wirklich nicht.
Aber: man ist brauchbar in einem Zug aufgehoben. Und: das Ding rumpelte und krachte nicht minder als ein früherer DB-796/798! Nicht minder als ein kufr 810!
Dieser 654 fährt die Ecken der gelaschten Schienen in den Kurven genauso brutal aus wie ein 2-achser. Und das Motorengeräusch mit Lüftungs- und Gebläse-Gerausche vermengt mit dem Klappern der Verkleidungen und sonstigem Innenleben ist ja fast wie früher.
Irgendwie ist mir das Ding jetzt sympatisch geworden während dieser drei Tage im Böhmerwald. Einfach EISENBAHN!
Aufregend war auch die Fahrt immer tiefer hinein vom flachen Land ins Gebirge. Neuland für mich. Und da gibt es nur eines: Nase ans Fenster kleben! Rausschauen. Unbedingt. Große Augen wie ein Kind bekommen.
 
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Ankunft 15.13 Uhr in Volary.
Schon wieder eine Berta! Was hier los ist. Ein Belegbild reicht. 751 316, hatte ich in Slany 2005 gemacht... Haha! Da brauchts wirklich keinen Umtrieb mehr wegen dieser Lok hier.
Die Kiste stand damals kalt. Zumindest am anderen Tag war sie verschwunden.
 
Es gab das Porträt eines 810 492 in voller Sonne. Es erfolgte außerdem Inspizierung des Bahnhofsbereiches.
 
Was geht ab mit dem Tag bis 16 Uhr? Schon den Feierabend einläuten? Oder ab zur Hotelsuche?
Die Idee nach kurzem Studium des Papieres im Fahrplankasten unterm Bahnsteigdach: Fahrt um 15.28 Uhr auf Cerny Kriz, dort Ankunft 15.35 Uhr, retour 16.33 Uhr, mit Ankunft Volary 16.40 Uhr. Taugt!
Einsteigen, Münzen einwerfen in diesen Automaten im Zug (Erklärung später...) und der 654 rumpelte schon los ins allerletzte Licht hinaus in den Wald.
 
Fantastisch die Überfahrt der “Warmen Moldau”. Da wähnt man sich ob der Vegetation kurz in Skandinavien.
Auch gleich danach die “Kalte Moldau” beeindruckte. Da war ich hin und weg von diesem Streifen Natur.
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Und dann stand ich in Cerny Kriz und dachte: oh, hätte ich nicht lieber bis Nove Udoli fahren und die paar 100 Meter zu Fuß nach Haidmühle in den Landkreis Passau als Programm gewähren sollen?
Hier in Schwarzkreuz ist ja nix los, so mein erster Eindruck.
Außerdem: in Cerny Kriz war es merklich frischer als in Volary. Die Feuchte hier, die untergegangene Sonne, der Wald kühlten rasch herunter.
Und: dafür nichts! Null!!! Absolute Ruhe.
Ein paar Vögel hüpften und flogen umher. Finken oder Kleiber, was weiß ich. Kaum einen Laut erzeugend.
Vom Bahnhof weg in ca. 100 Metern ein Haus, bzw. gar eine “Penzion” mit restaurace. Aber zu, die Saison ist vorbei.
Weiter links drei Häuser. Kein Auto, kein niemand. Ich ging rechts zum Bahnübergang. Dann auf dem Gleis entlang die 100 Meter zur Moldau-Brücke.
Südlich eine Wanderwegbrücke: da!, zwei Menschen, Wanderer forschen Schrittes gen Nordost den Weg entlang laufend.
Ich überlegte: 6 km bis Volary zu Fuß? Eine Stunde maximal... Soll ich? Hell ist es da zwar nicht mehr richtig bei Ankunft... Ach…
Ich stiefelte zum Bahnhof zurück. Da kam aus dem Haus mit dem restaurace ein alter Mann eine Schubkarre schiebend, und einer Kettensäge darin, heraus. Der registrierte mich gar nicht.
 
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Am Bahnhof war jetzt Kurzweil. Was es da zu studieren gab. Warum stand das Zeug umher? Seit wann? Sind es Reste des Sommers und langen Herbstes, was zur Bespaßung der Touristen dienen sollte? Oder ist anderntags hier wieder ein Raum geöffnet, das wer auf das Sammelsurium Obacht gibt?
Ich sah nichts von einer Öffnungszeit eines Raumes dort.
Bloß man stelle sich all das hier in D vor: Sitzgelegenheiten gibt es manches Mal noch auf Bahnhöfen. Aber bei derartig abgelegen Anlagen gäbe es in D gar nichts mehr.
 
 
Bücher im Regal? Das ist modern und im Böhmen und Mähren inzwischen genauso obsolet
Ich schaue jedes Ding hier an. Und man kommt unweigerlich ins Nachdenken.
Keine Ahnung, wer das hier be”wirtet”. Und bis wann noch? Und über Nacht steht alles draußen. Wer kümmert sich?
Evtl. wird es verräumt bis zum Frühling?
 
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Die Katze war nicht allein. Die andere sprang nur scheu umher.  Aber Futter lag aus, und hinten links ist die Katzenbehausung.
 
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“Motlidba Lesa” Waldgebet... Paris 1937.
 
In die Sumava kommt nicht der, der das “Erlebniss” sucht. Sumava ist Ursprünglichkeit. Ruhe. Nicht umsonst ist das ein großes Schutzgebiet, drüben mit einem Teil des Bayerischen Waldes zusammen.
 
 
Mehrere Karten hängen an Holzunterständen am, um, neben dem Bahnhofsgebäude umher. Mein Studium beim Warten auf den Zug. Jugend tät am Display wischen hier…
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Links am Zeigefinger Philipsreuth. Was hieß es doch vor 2004 auf Radio Bayern3 “Bei der Einreise Philipsreuth so und so viel Minuten Wartezeit”... Die Zeit vor Schengen.
Rechts am roten Punkt Cerny Kriz, mein Standpunkt. Und Haidmühle bzw. Nove Udoli unten mittig. Nun saß meine Orientierung wieder.
 
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Auf 745 Meter über NormalNull liegen wir hier.
 
 
So allmählich wurde es frisch. Mütze aus dem Rucksack aufgesetzt, warten und schauen.
 
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Und die ganze Zeit schon läuft diese Uhr. “G.Rauscher – Regensburg”... Wenn die erzählen könnte...
 
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Warten unterm Bahnsteigdach. Und selbst hier draußen hat eine Revitalisierung dieses Streckennetzes für GWT eine digitale Anzeige gebracht. Die hängt hier links oben. (Bild leider nicht gemacht, kommt später zu Volary).
Hieß es da nicht von vielen zur Umstellung von CeskeDrahy zu GWT, das man ALLES dann dort vergessen kann? Das war es dann? Der Zusammenbruch des Verkehres um Volary bestünde bevor?
 
Das ALLES dort von früher kenne ich nicht. Ich war nie zuvor da. Ich kenne jetzt nur GWT. Den Zustand JETZT. Und ich vermisste nichts.
Der Betrieb läuft. Einen Vergleich kann ich nicht geben zu früher. Nachteile sehe ich derzeit für mich und mein Erleben damals im November gerade eben nicht.
Ob der Übergang zu GWT negatives brachte, kann ich hier und jetzt nicht beurteilen.
So das Fazit für mich an diesem ersten Tag Kurzurlaub.
 
Irgendwann kam ein Typhonieren näher. Mein Zug mit Abfahrt 16.33 Uhr auf Volary rollte ein. Kann auch sein, das war der Budweiser Zug für Richtung Nove Udoli.
Schließlich ist hier Kreuzung. Beim nächsten Besuch wird festgestellt, ob Cerny Kriz “ferngesteuert” von Volary ist, oder per Rückfallweichen funktionierte. Aufgepasst hatte ich darauf nicht.
 
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Nach Ankunft Volary 16.40 Uhr ein paar Eindrücke zum Tagesausklang sammeln.
 
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Die Berta schläft (noch).
 
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Der Zug 18113 auf Strakonice ist da hinten eben raus.
 
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Bis zum Tagesende in Volary haben sich hier drei Abfahrtsmöglichkeiten.  (besagte Anzeige hängt auch in Cerny Kriz – mitten im Wald)
 
Und jetzt wo hin zur Übernachtung? Um 17.00 Uhr in der “Fremde”? Für manchen wärs das Abenteuer! In die “Ferne” und nicht wissen wo landen, nicht wissen wo wie schlafen. Am Ende obdachlos, in der Gosse und au weh…
 
Über den Gockel hatte ich mir tags zuvor den Ort “angesehen”. An Hotels gab es zwei, Penzionen dagegen mehrere.
Das Chata ist unmittelbar am Bahnhof gelegen und zeigte außen noch eine gewisse Rustikalität.
Sollte ich da vorher im www nach “Bewertungen” suchen? Um und über was??? Wifi am Zimmer? Sogenannter “Service” wenn Personal einen dauerhaft auf den Sack geht ob dieser Fragen “Wünschen sie etwas?“ oder “Möchten Sie noch etwas?”
Ich bin Franke und will meine Ruhe. Dem wegen bin ich gekommen.
Sauberes Bett, Dusche und WC. Und was essbares möglichst in der Nähe. Der Rest ist verhandelbar. Meine Ansprüche sind also unten angesetzt. Nach oben könnte aber irgendwann der Preis abschrecken.
Und ach ja: booking.com... Da schau ich erst gar nicht nach. Das Spiel mit den Kontingenten und “Noch zwei Zimmer frei”... Wers glaubt der buche dort den Leim.  
Und was wäre gewesen wenn.... Wenn hier kein Bett mehr frei? Jetzt? Mitten unter der Woche? Im Depot fragen, ob da eine Pritsche frei ist?
 
 Also stürzte ich im Chata ins Wirtszimmer. Auala...(oberfränkisch: Auweh verniedlicht) Schaut gut aus! Authentisch! Das wird!
 
Ob meiner Frage nach einem Zimmer für eine Person für eine Nacht fast ungläubiges Schauen der Wirtin. Um diese Jahreszeit ein Tourist! Was wird sich die gedacht haben?
“Mame”, sie hat. Sagte was von einer Zahl zum Preis, wo es mir wurscht war nochmals nachzufragen, weil ich es nicht verstanden hatte. Teuer kann das hier nie und nimmer sein.
Und übers Ohr gehauen werden? Wo? Wann? Und warum? Wirre Gedanken sind das. Genügend Bekannte daheim trugen mir das immer wieder an. Aber mit welch Erlebnissen wurden derlei Personen zuvor im Böhmischen gebacken?
 
Die Wirtin klatschte mir den Schlüsselbund auf den Tresen, und nahm mich zur Hintertür hinaus das Treppenhaus zeigen. Im zweiten Stock gab es das Zimmer 8.
Klein, aber fein, etwas abgewohnt. Und einem Vorraum mit Miniküche vor dem Raum mit WC, und dem Waschbecken in der Dusche... Ohne TV. Ohne Wifi da oben.
Na UND!
Mein Rucksack blieb am Zimmer. Auch die Jacke. Und die bissel Utensilien für die Nacht und den Morgen wurden parat gelegt.
 
Äußerst schnell war ich in der Gaststube retour. Zwei Tische gab es nur. Jeweils besetzt, mal zu dreien, mal zu einem.
Da frägt man nicht “Prosim volno?” , ob da was frei ist. Das ist hier wie daheim: wenn nichts am Platz steht, sitzt da augenblicklich keiner, und einfach hinsetzen.
Und der was da einzeln schon da saß war mit dem hinein friemeln einer Karte in sein Handy beschäftigt.
 
Es gab Pilsner, auch die ungefilterte Variante.
Madam am Tresen zapfte, es blubberte und leer! Hahaha, Treffer! Und Madam blubberte unwirsches nicht zu verstehendes in ihren nicht vorhandenen Bart.
Da war aber das Gambrinus leer geworden. Sie ließ mich mit dem Pilsner warten. Frechheit! Es rumpelte unter der Gaststube im Keller. Ein neues Faß wurde offensichtlich angesteckt.
Derweil sie zurück kam, waren von drei der vier Gäste die Gläser schon wieder leer geworden.
Nun kam erst Luft aus der Leitung. Und dann bediente sie noch die am trockenen sitzenden. Oberfrechheit!
Zu mir im Vorrübergehen “Komme gleich!” So war derweil auch Zeit für mich zum Speisekartenstudium. Und da war allerhand Auswahl.
Naja, der “Nebenraum” der im dunklen lag, war eher ein Nebensaal... Also hier muß ja noch immer was gehen. Und Donnerstag ist halt Wochentags ->deswegen war an jenem Abend wahrscheinlich wenig los, so resümierte ich.
 
 
Endlich hatte ich mein Getränk. Und das “nefiltrovane”? GG! Sogar EGG, extrem gutes Gesöff!
Derweil Madam dem vierten Gast ein neues hinstellte, konnte sie mir anschließend auch ein neues platzieren. Was hatte die jetzt Stress und Rennerei.  Was hatte ich als unplanmäßiger Gast jetzt schon erlebt. Es ist fast wie daheim ;-)
Und zur Abwechslung wurde hier meine Essensbestellung aufgenommen.
 
 
Als Vorspeise eine Gulasova. Und das war eine echte, eine böhmische. Wie seit Jahren nicht mehr erlebt.
Was will ich da schreiben? Soll ich texten, das es da unten eine Rarität am Tisch gibt?
 
 
Zur Suppe hinzu gab es die sogenannten “pecivo”. Backwaren sinds. Aber nicht vom “Backwahn” einer Industriekette. Evtl. hat es in Volary noch eine echte pekarna.
Es ist ja schon wie bei uns im Landkreis Wunsiedel. Es gibt sie schon noch die real existenten Bäcker. Aber die sind rar geworden. Und in Böhmen ist das nicht anders geworden. Auch dort ist ein vermeintlicher „Landbäck“ längst zur „Landindustrie“ mutiert.
 
Zwischendurch am Tresen kam der “schnelle Gast” zu Besuch. Ein Bier im Stehen. Zack, rein und raus.
Und was ist in der “na cepice” (Zapfanlage) an jenem Novemberabend 2018? Das Volba Sladku, “Kingswood” (keine Ahnung was das ist), Radegast, Kozel (Schwarzbier, vom Fass immer noch top!!!), Plsner (das beste aus der Zapfe), und Gambrinus.
Daheim im 3000-Einwohner-Ort Marktleuthen in unseren derzeit vier Speiselokalitäten zapft inzwischen keiner mehr bzw. nur noch zeitweise. Der Rest ist Flaschenbier L
Das Geld, bzw. Kosten-Nutzen. Die geprüfte Schankanlage mit den zu reinigenden Leitungen und der Kohlensäuretechnik ist das A, und das B ein stagnierender Absatz. Und C: Bier vom Faß der Brauereien preislich eine FRECHHEIT!!!.
Die Pulle ist im Kasten billiger zu haben. Kultur verkommt selbst in Franken, dem Biermittelpunkt der Weltkugel...
 
 
Auf der Tageskarte waren zu jenem frühen Abend im November 2018 bereits vier Speisen gestrichen, aber dafür zwei handschriftlich hinzugefügt. Weil irgendwann ist ein Menü aufgegessen. Und wenn es das immer in einem Restaurant gibt, ist was faul an der Zubereitung.
Dann könnte es Dose oder Eimer oder Schachtel oder Plastik sein... Also stets „zubereit- und verfügbar“.
  
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Dann wurde meine Hauptspeise aufgetischt. Brambouracky, kleine Kartoffelpuffer eben. Denn normal sind die handteller- bis kleine Pfannengröße.
Diese hier waren jedoch zugekauft. Das ist wie mit Pommes, Kroketten oder Kartoffelspalten. Trotzdem: diese hier waren gut.
Eine echt pikante Soße dazu, mit doch recht bierigem Geschmack. Scharlotten und Speck drin eingekocht. Das Fleisch darunter in buntem Pfeffer erzeugte linden Brand.
Madam kam mitten drin im schönen Abend mit der Aufschreibungsliste für mich Übernachtungsgast. Will heißen: Ausweisnummer, Anschrift, Grund der Reise. Der Spaß blieb für Ausländer.
Und dann zückte sie den Kassenbon, um 20.30 Uhr wollte ich ins Bett. 500 Kc das Zimmer mit Frühstück – 20 Euro... Zwei Bier hatte sie vergessen, haha So sparte ich mir 2x 40 Kc. Die Suppe zu 33 Kc.
Hinzu etwas Backware 4,00 Kc, Steak und Brambouracky: machte 782 Kc.
“Platna mozna z kartou?” Ob ich mit Karte zahlen kann? “Mohou platit...” Da schaust du am Dorfe. Ratzfatz kam der Papierstreifen aus dem Terminal. Nun sage einer noch in solch Museumsgastronomie im hintersten böhmischen Winkel wären sie von gestern. Wohl kam er mir aber nur so gestrig vor, weil dunkel, kalt und verlassen erscheinend. Sicher tobt das im Ort touristisch zur Schnee-Zeit, oder bei Wanderwetter, und im Juli/August sowieso. Dann fühlt man sich bestimmt weltlicher dort.
 
Aber dieser Tag war gebongt! Alles passte. Ich konnte für mich Neues entdecken. Die Landschaft, die Strecke ab der FJB via Strakonice, GWT und dies Wirtshaus.
 
Weiter demnächst. 
 
malo
 
 
 
 
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  • ChristianMUC, Claus Wolf, Der Muldentalbahner, Karl Paul, rich810, Sören Heise, VES
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#2
Schöner Bericht, aber warum ist Deine Schrift derart Miniatur, dass man erst mehrmals STRG+ betätigen muss, um sie lesen zu können ?
Kraft meiner Wassersuppe als Administrator habe ich mir mal erlaubt, sie zu vergrößern.
Gruß aus Weixdorf vom Bahnsteig
Seid nett zueinander  Heart
T
T
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#3
Guten Abend,

das wollte ich nach Beginn der Lektüre auch gerade loslassen.

Bitte etwas größere Zeichen tippen.   Wink Danke.

Grüße vom

Prellbock
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#4
Ahoj,

Du fragst dich, ob Du im Böhmerwald, in und um Volary, vor der GWTR-Ära etwas verpasst hast? Aber selbstverständlich! Vor allem die saisonalen Einsätze mit den Großdieselloks 749 und später 754 nach Nové Údolí! Dreiteilige Os mit 810-010-810 über die höchste tschechische Bahnstation in Kubova Hut'. Und vor allem: der Betriebs-Alltag auf dem Bahnhof, an der Tanke und in der Werkstatt in Volary. Nicht zu vergessen die Sonderfahrten im parni leto, die nun auch Geschichte sind. Das ist alles ein Stück abgeschlossene Eisenbahngeschichte. Unwiederbringlich vorbei. Leider!

Noch kurz einige Anmerkungen zu deinen gastronomischen Erlebnissen:

"“Platna mozna z kartou?” Ob ich mit Karte zahlen kann? “Mohou platit...” Da schaust du am Dorfe. Ratzfatz kam der Papierstreifen aus dem Terminal. Nun sage einer noch in solch Museumsgastronomie im hintersten böhmischen Winkel wären sie von gestern."

Das muss oder sollte so sein. In Tschechien gilt auch für alle Übernachtungsbetriebe die elektronische Registrierkassenpflicht. Während deine Gastgeberin das Terminal bediente, war sie mit dem Finanzamt online verbunden, das die Buchung und die abzuführende Märchensteuer bestätigte! Ich habe dort nie genächtigt, die Küche des Hauses kann ich aber ebenfalls wärmstens empfehlen.
Essen

Zu Číčenice:
Das “Hotel u Polivka” am Bahnhof noch zu (oder schon ganz zu?).

Mitnichten. Ich habe mir in der Hotelgaststätte im Juli 2019 nach einer Kufr-Fahrt Číčenice-Temelin-Týn nad Vltavou und retour ein Kozel munden lassen.
Prost

S přátelským pozdravem

Zamračená
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#5
(07.10.2019, 21:12)malo schrieb:  
Zum Triebwagentyp 654 aus meiner ! Sicht.
keine Ahnung wie dessen Bezeichnung bei uns daheim ist/war. Die sind ähnlich denen der VogtlandBahn früher, den sogenannten Ratten. Waren das Regiosprinter?
...
Irgendwie ist mir das Ding jetzt sympatisch geworden während dieser drei Tage im Böhmerwald. Einfach EISENBAHN! ...

Zum Glück kann man ja zu diesen Fahrzeugen verschiedener Meinung sein.
Auf alle Fälle: JA, sie wurden vom Hersteller auch als Regiosprinter bezeichnet: https://de.wikipedia.org/wiki/RegioSprinter

Mich würde mal interessieren ob man denen heute bei GWT eine halbwegs angemessene Heizung nachgerüstet hat. Für den Einsatz im doch recht kalten Böhmerwald-Winter eine unverzichtbare Ausrüstung. Ich kann mich nämlich an Abschiedsfahrten zwischen Adorf und Zwotenal erinnern, bei denen ich (bzw. wir vom AK-AK) in den damals noch der Vogtlandbahn gehörenden Rappelkisten fast mehr gefroren haben als draußen...

Noch eine forenabseitige Frage zu Deiner Erwähnung von Hof Hbf. Meine Besuche dort waren nicht häufig aber in meinen Erinnerungen habe ich den großen Saal mit verschiedenen Angeboten (Presse, Imbiß etc.) recht positiv gespeichert. Waren meine Augen so krumm oder hat sich das jetzt grundlegend verschlechtert? Oder gehen wir vielleicht nur mit verschiedenen Erwartungshaltungen in deutsche Umsteigebahnhöfe?
________________[Bild: kufr.gif]_______________
                       ==== Alois N. =====
+++ Wer kein Bier hat, hat nichts zu trinken. (ML) +++
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#6
Ahoj Niels,

die Regiosprinter, die GWTR im Böhmerwald einsetzt, stammen nicht von der Flotte der Vogtlandbahn, sondern von der Dürener Kreisbahn bzw. Ruhrtalbahn. Das sind Fahrzeuge mit klassischer Kupplung. Dagegen setzt GWTR im Kaiserwald die Regiosprinter der Vogtlandbahn ein, die über eine automatische Kupplung verfügen.

Was die aktuellen Zugheizungen der Regiosprinter leisten, kann ich nicht beurteilen. Aber ohne funktionierende Klima-Anlage sind die Fahrzeuge im Sommer bei großer Hitze unerträglich. Dann im Zweifelsfall doch lieber eine Brotbüchse!

S přátelským pozdravem

Zamračená
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#7
Servus,

ich bin grau, manchmal "alt" und sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Zur Mikroschrift: keine Ahnung, was und wie. Der Text wird wie üblich in word Schriftgröße 12 erstellt, die upload-links eingefügt, das ganze kopiert und in ein Forum gestellt.
Beim NOBF und früher DSO passte alles. Auch im Vogtland. Bei DSO später (und jetzt) wurde die Beitragserstellung ähnlich hier.

Jetzt hier im Visegrad:
in der Vorschau habe ich plötzlich eine Mikroschrift.
Ich nehme im Schreibfenster darüber das A mit den roten Pfeilen, 7 ist das größte.
Gestern Abend sendete ich ab, und bei mir am PC passte alles. Auch nach späteren erneutem Einloggen.
auch das mobile Phon hatte alles gut dargestellt.
Was könnte ich also tun? Der Meister wxdf muss ja nicht ständig bei mir zukünftig umändern müssen.

Zu Zamracena:
ich weiß das es da mal viel Brillen und Bertas gab. Vielleicht warst auch Du früher mal im Egertal.
Aber glaube mir, so oft wie ich dort zu den Zeiten der 781, Brillen und Bertas war, war keiner auf diesem Erdenball. Außer Bewohner.
Ich bin also satt mit dem Thema.
Bezahlen im Wirtshaus ginge auch mit Bargeld. Aber Madam zog aus der Kittelschürze das Terminal.
Und: am Nachmittag hatte ich den handgeschriebenen Fetzen Papier zur Zeche der Suppe, des Bieres und dem Kaffee... Also schwarz! Und dies ist in meinem Stammwirtshaus daheim auch noch ab und an der Fall...

Vorgriff auf den letzten Teil:
zum Geburtstag im März 2019 war ich dann mit Frauchen per Zug ab/bis Marktleuthen nach Kubova Hut gefahren. Hotel Kristian1000.
Cesky Krumlov bekam endlich seinen Besuch. Und wir nutzten eifrig das Zugangebot.
Der/die 654 waren nicht recht warm... Da ist bestimmt nichts nachgebessert worden. Für den Sommer halte ich das Fahrzeug auch für ein Gewächshaus.
Meine Wahl dann: 816!!! Den kufr 810 kannst fast genauso vergessen. Oder eben Najbrt-810er.

Aber es ist ja alles Mist, seitdem GWT am Werke ist. Oder seitdem Najbrt vorherrscht.
Die Fahrt zu meinem Geburtstag hat bewiesen: bei antizyklischer Nutzung werde ich zukünftig viele echte Urlaube mit dem Verkehrsmittel Eisenbahn machen und auch können.
Ich bin dann Fahrgast, und nicht der Fuzzy.
Freilich wäre mir die alte Welt lieber, und die suche ich auch weiterhin in anderen Winkeln. Aber die ehern eisenbahnfreien Tage mache ich definitiv nicht mehr an der früheren CeskeDrahy fest! Es lebt sich mit GWT genauso im Böhmerwald.
Und all das Gegreine mit dem Fahrkartenkaufen, und anderes EVU und blablabla, ist Bequemlichkeit.
Hab ich keine app, aber die Tschechen, und ich schaue immer wieder wie altmodisch ich, und auch unser Land daheim in manchen Dingen mittlerweile ist.
Die passende app zur Fahrplanauskunft. Fahrkartenkauf online, QR-code, Zack und los. Da denk ich mir noch: haben die den Code ausgedruckt zur Sicherheit dabei?
Das Handy fällt runter, Fahrkarte futsch, was dann?
In manch Dingen muß man überlegen, ob man nicht doch besser "digital" mitgeht.

Gruß,
malo
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