Minsk
#1
Bilder von Trolleybus, Straßenbahn und einigen Sehenswürdigkeiten der heutigen Fast-2-Millionen-Stadt Minsk.

Minsk hatte vor dem Krieg knapp 250000, infolge systematischer Erschießungen, insbesondere der 70000 Minsker Juden, durch Hunger, Krankheiten und des zwangsweisen Wegzuges aus der seit 1941 schwer zerstörten Stadt, waren zum Kriegsende, nach weiteren Zerstörungen, nur noch 50000 Einwohner in der Stadt. Minsk ist nach Kriegsende als moderne, neuzeitliche und autogerechte, aber dennoch kulturvolle Stadt großzügig wiederaufgebaut worden. Einige historische Bauten sind rekonstruiert worden.
Dennoch bin ich mir sicher, dass Minsk bei westeuropäischen Kulturkritikern schlecht wegkommt, aus Unkenntnis, Großfressigkeit, Prinzip und Abschätzigkeit.

Zum Zeitpunkt der Aufnahmen war das Straßenbahnnetz für eine Stadt dieser Größenordnung recht bescheiden - und ist es wohl heute immer noch, die Hauptlast trägt das Metronetz und der Trolleybus. Die Stadt Minsk betreibt lt. der unten genannten Links mit fast 1000 O-Bussen den weltweit größten Trolleybusbetrieb.

Zu den Örtlichkeiten kann ich nach über 15 Jahren ohne aufwendige und ziemlich planloser Recherche heute nichts mehr beitragen.
Vielleicht gibt es Minsk-Kundige unter den Lesern.

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1 Nesaleschnaszi-Prospekt

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2 Monument zur Verleihung (1974) des Titels "Heldenstadt", für die Entbehrungen und Leistungen der Minsker Bürger und Soldaten während der deutschen Besetzung vom 28. Juni 1941 bis 3. Juli 1944im Vaterländischen Krieg

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3 Wohnkomplexe in der Nähe des Monuments

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5 Offiziöses Gebäude der Republik Belarus

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6 Auf einer Insel im Fluss Swislatsch die Gedächtniskirche für die in Afganistan Gefallenen

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8 Das im Stalin-Stil erbaute Stadt-Eingangsensemble vis-a-vis vom Bahnhof. Auf den Balustraden sind in Überlebensgröße mehrere Soldaten aufgestellt. Hoffentlich zur allegorischen Darstellung der Kriegsleiden des belarusischen Volkes und der opferreichen Befreiung von Minsk - und nicht zur Huldigung an Stalin und Berija. Der Kulturkritiker möge sich informieren.

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11 Am Hauptbahnhof

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12 Am Hauptbahnhof

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13 Die Straßenbahn kommt aus der Uljanowkaja vulica und biegt auf die Babrujskaja vulica/Bahnhofsvorplatz ein.

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14 Nähe Heldenstadt-Monument

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16 Kathedrale der Heiligen Jungfrau

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17 Endstelle Vulica Siadych/Lahojski Trakt Zialony Luh (Grüne Wiese/Luch)

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Die kleinen Bilder bitte ich zu entschuldigen. Da ich vorerst keine Möglichkeit zum Einskännen habe, muss ich die vor 15 Jahren erstellten Konserven bemühen, die eben nur mit einer geringen Auflösung bearbeitet worden.

Alle Bilder und Texte sowie Grüße von und aus astrachan


https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Minsk

https://de.wikipedia.org/wiki/Minsk

https://en.wikipedia.org/wiki/Trolleybuses_in_Minsk
Folgende Nutzer haben sich bei astrachan für diesen Beitrag bedankt:
  • ChristianMUC, Karl Paul, mario475111, Sören Heise
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#2
Die Tram gibt es immer noch, allerdings mittlerweile mit weitestgehend einheitlichem, inländischem Fuhrpark. Die RWS-6, ex-Karlsruher Wagen und auch die T6 sind lange Geschichte.
Viele Grüsse,
Christian


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