[LV] Frostige Einsamkeit am Schienenstrang (m33B)
#1
Hallo alle zusammen,

der letzte Beitrag von mir ist schon eine ganze Weile her (könnte sogar noch im alten Forum gewesen sein) und da im Moment nur in sehr begrenztem Rahmen neue Inhalte für Beiträge entstehen können, nutze ich die Gelegenheit und arbeite vergangene Reisen auf.

Fast schon zur Tradition geworden sind die winterlichen Ausflüge ins ferne Lettland. Entschleunigende Ruhe, gefühlt menschenleere Weiten und noch so etwas wie richtiger Winter bieten den perfekten Rahmen für Erholung vom Alltag. Und nebenbei kann man sich noch nach Herzenslust fotografisch austoben. Bisher standen die Schweriner Tatras in Daugavpils und das niedliche, schmalspurige Bähnchen in Gulbene ziemlich hoch im Kurs. Doch irgendwann gelangt man an den Punkt, an dem man meint, alles im Kasten zu haben. Geht da jetzt noch was? Die Gedanken schweiften durch vergangene Reisen. Meist mit dem Zug quer durchs Land unterwegs, den Blick in die weite Natur gerichtet und auf das Nachbargleis, auf dem eine 2M62 mit einem Kesselzug auf Kreuzung wartet. Da war sie - die Eingebung. Breitspurgüterzüge gen Daugavpils... oft gesehen und kaum fotografiert.

Eines schönen Freitages Anfang Februar 2020 wurden schnell die Flugpläne durchforstet. Von Prag sollte noch was gehen und so rodelte ich am darauffolgenden Montag über Rigas Landebahn kurzentschlossen in den Winterurlaub. Das Ausfassen des Mietwagens sollte etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, galt es doch erstmal einen Wagen zu finden, bei dem die Batterie soweit aufgeladen war, dass man ihn starten konnte.

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind, es ist der Peter mit seinem VW Golf auf dem Weg ins südliche Dreiländereck. Nur einer war dabei schneller als ich: der Nachtzug nach Minsk, gebildet aus einer TEP70 mit drei weißrussischen Schlafwagen, der in der nächtlichen Einsamkeit an mir vorbeizog. Nichts wie hinterher, mal sehen wer früher in Daugavpils ist.

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Geschafft! Wie zu erwarten war der Zug schneller. Durch die halbstündige Aufenthaltszeit schaffte ich es jedoch noch, kurz vor der Abfahrt den D 88 Riga Pasažieru - Minsk Passajirskii zu dunkeln. Lichten konnte man es durch die ausgeschaltete Bahnsteigbeleuchtung kaum nennen. Ein zweites Mal sollte ich den Zug nicht zu Gesicht bekommen, fährt er doch seit dem Fahrplanwechsel im Dezember nur noch alle vier Tage.

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Fünf Minuten nach Abfahrt des Zuges nach Minsk wurde die Bahnsteigbeleuchtung wieder eingeschaltet und bot mir die Möglichkeit, den abgestellten DR1AC zu verpixeln, der am folgenden Morgen noch vor dem Aufstehen als DV 703 nach Riga fahren wird.

Der nächste Tag begann stark bewölkt und frostig. Also erstmal ganz in Ruhe im Erdgeschoss des Hauses an der Kaffeeklappe vorbeigegangen und mit russischen Nachrichten im Fernsehen gefrühstückt. Im Anschluss wagte ich den ersten Vorstoß für ein Güterzugbild. Kontraproduktiv war die Tatsache, dass ich die Strecke bisher nur im Blickwinkel aus dem Zug nach draußen kannte. Ich steuerte den ersten Bahnhof an und siehe da, keine halbe Stunde später war das erste Bild in Liksna im Kasten. Das fing schon mal stark an und machte Lust auf mehr. In meiner grenzenlosen Naivität war mir jedoch nicht bewusst, wie weit ins Bodenlose das Verkehrsaufkommen auf lettischen Gleisen tatsächlich abgegangen war. Es hieß also warten...

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Fancy Clubraum für das WhatsApp-Ortsgruppentreffen von Vabole. An ungeraden katholischen Feiertagen im Schaltjahr, die gleichzeitig Muttertag sind, kommt hier auch mal ein Großraumtaxi zur Fahrt in die Metropole vorbei.
Diejenigen, die es eiliger haben, können allerdings auch dreimal am Tag das Angebot von Pasažieru Vilciens nutzen. Der erste dieser drei Züge (und auch der Einzige bis zum Einbruch der abendlichen Dunkelheit) sollte auch das nächste Fotoobjekt sein. Leider war der Zug zwei Minuten schneller als die vor der Sonne befindliche Wolke. Ich wartete einfach noch ein bisschen unter den Augen der örtlichen Dorfbevölkerung in der Hoffnung auf einen im Blockabstand folgenden Güterzug. Bei -7 Grad ein nicht gerade gemütliches Unterfangen und was soll ich sagen... die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt. Irgendwann war das Licht rum und ich entschied mich für einen Stellungswechsel. Anderer Ort, gleiches Bild. Es hieß wieder warten bis plötzlich und unerwartet das bis dahin dunkle Vorsignal in Nicgale grün aufleuchtete.

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Sagenhafte drei Stunden nach dem DV 802 folgte der nächste Zug. 2TE10 0215 hatte die Aufgabe einen Kesselzug nach Daugavpils zu bringen.

Nach Durchfahrt des Zuges wurde das Vorsignal wieder dunkel und veranlasste mich, abermals die Position zu wechseln. Ich fuhr nach Jersika und erblickte auf der nördlichen Bahnhofsseite eine Rotte im Hauptgleis. Bauarbeiten. Worst case. Sollte das der Grund sein, weshalb praktisch nichts fährt? Aber nach einer 180 Grad-Drehung erblickte ich ein grünes Signal. Da geht was. Perfekt.

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2M62 0291 polterte mit einem Kohlezug durch den Bahnhof Jersika. Dank der Rotte ging es langsam durch den Abzweig.

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Da nicht klar war, ob noch ein Zug folgen würde und die Geschwindigkeit des Kohlezuges eher gemütlich war, entschied ich mich dem Zug zu folgen und erwartete ihn ein zweites Mal auf weiter Flur zwischen Vabole und Liksna.

Die Tage sind im Februar recht kurz und ich malte mir kaum Chancen aus, dass bis Sonnenuntergang ein weiterer Südfahrer folgen würde. Also ging es zurück nach Daugavpils. Der nachmittägliche Berufsverkehr stand an. Bei Daugavpils Satiksme bedeutet das: T3D auf Linie 1. In Summe vier Umläufe waren an diesem Dienstag unterwegs.

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Zweite Runde für 078+077 zur Stacijas iela.

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Im letzten Licht erreicht das Gespann 074+075 die Butlerova iela. Wie man sieht, hat man in Daugavpils EU-Fördergelder in eine neue Fahrleitungsanlage gesteckt.
Schaffner gibt es immernoch, der Fahrschein zu 50ct je Einzelfahrt kommt aber inzwischen aus einem mobilen Terminal.
Auch in der Innenstadt gab es umfassende Arbeiten hin zu Rasengleis und zahlreichen Fahrleitungsmasten. Alles nicht wirklich fotogen, weshalb ich mich entschied, der Straßenbahn keine weitere Aufmerksamkeit zu schenken. Somit endete dann auch der erste Tag.

Der Mittwoch begann quasi genauso wie der Dienstag. Frühstück, Nachrichten, Abfahrt nach Liksna. Und diese klirrende Kälte... Sogar der erste Güterzug kam wieder ziemlich genau zur selben Zeit wie am Vortag. Es gab nur einen Unterschied: die Sonne strahlte vom blauen Himmel.

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2TE10 3454 rollt mit ihrem Kesselbomber der Morgensonne entgegen Richtung Daugavpils.

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Schuster bleib bei Deinen Leisten. Der Plan blieb demzufolge wie am Vortag. Die Bewohner von Vabole gewöhnten sich langsam an den Besuch. Pünktlich 10:50 Uhr rollt mit DV 802 der erste Personenzug des Tages an mir vorbei. Heute mit Sonne, dafür aber falsch herum gereiht. Aber man kann ja nicht alles haben.

Auch der dritte Programmpunkt sollte leider wieder wie am Dienstag aussehen. Rien ne vas plus - nichts rollt mehr. Mittagspause. Es blieb mir also genug Zeit für die Motivsuche und das ein oder andere Bild am Wegesrand.

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Die römisch-katholische Kirche von Nicgale wurde weitab des Dorfes auf die grüne Wiese gebaut.

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Weit weniger idyllisch und romantisch sieht es da im Ortskern aus. Immerhin reichlich 700 Menschen leben hier. Bei der vorherrschenden Einwohnerdichte kann man das schon als Kleinstadt kategorisieren.

Auf der Schiene passierte zwischenzeitlich absolut nichts. Die Stunden zogen ins Land, die Temperaturen blieben trotz Sonne unterirdisch und das Licht verabschiedete sich hinter dichten Wolken.

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Eine Aufnahme ging sich noch aus, bevor es für die nächste Zeit erstmal "Licht aus" hieß.

Ich parkierte mich in Sichtweite der Ausfahrsignale von Vabole, um eventuell folgende Zugbewegungen im Blick zu haben. Ich wartete... und wartete... und wartete... Drei Stunden hatte ich Zeit für ein Buch, bis sich ein grünes Licht am Horizont zeigte. Es gab Zeiten, da jagte ein Zug den anderen im Blockabstand. Vorbei. Daher war es wie eine Erlösung, als 2TE11 670 mit einem Kesselzug um die Ecke bog.

[Bild: 20200205_5_pict00164hkyd.jpg]
Ein paar Mal den Auslöser gedrückt und nichts wie hinterher.

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In sportlicher Fahrt ging es bis Sergunta, wo sich noch ein Motiv für den Nordfahrer bot. Inzwischen war auch wieder Sonne am Start.

Das Einfahrsignal von Sergunta zeigte zweimal gelb. Welch Freude, es geht zur Kreuzung in den Abzweig. Man konnte es quasi fliegende Kreuzung nennen. 2TE10 3450 traf zum selben Zeitpunkt mit einem Mischer aus Riga ein und keine fünf Minuten später war die Kreuzung durch. Ich folgte dem Zug Richtung Daugavpils in der Hoffnung, er dreht genauso auf wie der Gegenzug. Die Sonne kam dem Horizont zwischenzeitich gefährlich nah.

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Es dauerte ein paar Augenblicke zu lange, aber naja... es hätte noch schlimmer kommen können. Ich hatte meinen Standort noch nicht ganz verlassen, da war die Sonne weg.

Irgendwie war ich mit diesem Tag nicht zufrieden. Der Auslöser klickte deutlich zu selten. Das konnte nicht alles gewesen sein. Ich rückte erstmal zu Soljanka und Pelmeni bei Odessa Mamma ein. Ein ziemlich modischer Schuppen mit modernem Flair etwas fernab der Innenstadt, vermutlich eine Neueröffnung. Aber das Essen war hervorragend und das Personal sprach sogar Englisch. Eine Rarität in dieser Gegend. Gesättigt und zufrieden drehte ich dann noch eine Runde durch die Stadt und holte nach, was am Tag zu kurz kam.

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In der Bahnhofstraße wird ins Blechinstrument gepustet.

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Viel war nicht mehr los in der Fußgängerzone.

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Kirche mit Herz: St. Peter im Herzen von Daugavpils, der mit etwa 82.000 Einwohner zweitgrößten Stadt Lettlands.

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Am Busbahnhof war inzwischen auch nicht mehr viel los. Nur zwei Busse standen noch zur Pause vor der letzten Fahrt auf die Dörfer.

Damit endete dann auch der zweite Tag für mich und ich hirschte völlig durchgefroren zurück ins Hotel.

Aller guten Dinge sind drei. Der erste Weg führte mich in den Frühstücksraum. Doch was ist das? Eine Soap im Fernsehen. Und die Tonspur unter der ziemlich schlechten Synchronisation ist deutsch. Der Anspann verrät dann schnell: "Sturm der Liebe". Im lettischen Fernsehen. Nicht zu glauben. Und auch sonst ist der Tag etwas anders als sonst. Ich fahre wie üblich nach Vabole zum Bahnhof. Es ist schließlich die übliche Zeit, es könnte ja was kommen. Und tatsächlich ist das Spitzenlicht des Güterzuges in der Ferne schon zu sehen. Glück gehabt, nichts wie raus. Und nun ist wieder Pause bis zum Personenzug. Doch das Signal geht viel zu früh auf Fahrt. Da geht doch nicht etwa noch was zwischendurch?

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Es geht! Und auch wenn es kein klassischer Güterzug ist und an Sonne nicht zu denken ist, bin ich froh über die Zugabe. M62 1701 hat die Aufgabe, einen Bauzug nach Daugavpils zu bringen. So darf es gern weitergehen.

Am Abend zuvor war mir ein mögliches Motiv für den Personenzug ins Auge gefallen. Das wollte ich mir jetzt mal näher anschauen. Auf dem Weg dahin fing es dann tatsächlich auch noch an zu schneien.

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Ortseingang von Daugavpils mit dem ersten Schnee in diesem Urlaub.

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DR1A 198.4 durcheilt mit DV 802 den Haltepunkt Mežciems. Gehalten wird hier schon länger nicht mehr. Der Ortsteil von Daugavpils wird von den Stadtbussen mit erschlossen.

Verhalten optimistisch fuhr ich wieder raus aufs Land. Doch der Rest des Tages verlief dann wieder genauso wie die Tage zuvor. Es war nichts los. Gefühlt war es sogar noch weniger. Südfahrer sollte ich an diesem Tag keinen einzigen mehr zu Gesicht bekommen. Lediglich drei Nordfahrer hielt der Fahrplan noch für mich bereit. Und das, wo später ganz unerwartet noch die Sonne auftauchte. Kann man nichts machen. So bleibt mehr Zeit für die Ausflüge "Land und Leute".

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Ein bisschen wie in Prypjat... nur kleiner. Und bewohnt. Big Grin 

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Es gibt aber auch ländlich idyllischere Anblicke im 700 Einwohner zählenden Kalupe.

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Und draußen vor den Toren steht das Haus am See.

Bereits weit am Nachmittag gewitterte es dann doch nochmal im Bahnhof. Ich hielt mich inzwischen seit geraumer Zeit in Livani auf und harrte der Dinge.

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2TE11 1259 befördert eine Leine Kesselwagen bei bescheidensten Lichtverhältnissen gen Riga.

Der Versuch, dem Zug ein zweites Mal aufzulauern, scheiterte an dessen Geschwindigkeit. Allerdings eröffnete der Versuch zwei Motivmöglichkeiten. Nur für den Fall, dass noch etwas kommen sollte, wovon man prinzipiell erstmal nicht ausgehen sollte. Ein Irrtum. Kaum zurück in Livani am Bahnhof sah ich mich mit geschlossenen Schrankenbäumen konfrontiert. Da ich nicht mit Pressblech rechnete, musste es ein zweiter Zug in selber Richtung sein.

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Eine unbekannt gebliebene 2TE11 scherbelte mit einem Kohlezug durch Livani nach Norden.

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Diesmal ließ die Geschwindigkeit des Zuges eine zweite Aufnahme in Trepe zu. Und siehe da... der Mond ist aufgegangen. Rolleyes 

Irgendwie hatte dieser Tag des Stillstandes meine Lethargie maximiert. Ich versuchte es noch ein drittes Mal in Livani, vielleicht klappt es ja. Es dauerte und dauerte, die Sonne kam dem Horizont schon wieder ziemlich nah. Und tatsächlich, das Signal Richtung Riga zeigte kurz vor Ultimo nochmals 'grün'. Nichts wie raus an die Strecke. Da gab es noch eine Stelle, wo sogar die Front ausgeleuchtet war. Und nun hopp. Die Vorfreude steigt.

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Es gibt Tage, da verliert man und es gibt Tage, da gewinnen die anderen. Hätte man der ČME3 nicht wenigstens einen einsamen Güterwagen anhängen können?

Das sollte es dann auch endgültig gewesen sein. Blieb nur noch der Freitag, für den die Rückreise zum Flughafen auf dem Plan stand. Gern hätte ich den Freitag noch komplett an der Strecke verbracht, gibt es doch freitags bis sonntags auf der KBS 5 noch ein viertes Personenzugpaar. Aber samstags gibt es keinen Flug nach Prag. Auf jeden Fall wollte ich noch den üblichen Güterzug mitnehmen und auch der DV 802 sollte im Dunstkreis von Krustpils noch machbar sein. Bei der Streckenerkundungsfahrt in Vabole zeigte das Signal schon Fahrt. Allerdings heute in die andere Richtung, was anhand des Sonnenstandes ziemlich kontraproduktiv war. Aber man muss nehmen, was man kriegt. Die erste halbwegs passende Stelle fand ich dann in Livani.

[Bild: 20200207_5_pict0001msk4n.jpg]
M62 1701 ist wieder unterwegs.

[Bild: 20200207_5_pict0004zcjjz.jpg]
Da man sich keine große Mühe gab, reichte es sogar noch für ein zweites Bild in Trepe.

Der Bauzug ging schlußendlich in Krustpils in die Kreuzung und später weiter Richtung Jelgava.

[Bild: 20200207_5_pict00071mkfd.jpg]
Ich wartete derweil den DR1A an der Ausfahrt von Krustpils noch ab und begab mich dann mit flinken Hufen nach Riga zum Flughafen.

Die Reise hat auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht. Das nächste Mal dann aber definitiv mit einer Thermoskanne voll heißem Kaffee oder alternativ an wärmeren Tagen. Und man sollte immer ein gutes und vor allem sehr dickes Buch bei sich haben. Fahrdienstleiter 

Viele Grüße,

Peter
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  • Alois Nebel, Der Muldentalbahner, diesellokguru, Frankenland, HaMa Schmid, img893, Jens Klose, jm f, KSWE, mario475111, Mirko Kahlert, Professor Vitzliputzli, Sören Heise, Spejbl, wxdf
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[LV] Frostige Einsamkeit am Schienenstrang (m33B) - von Staedtebahner - 25.04.2020, 20:40

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